Rosaria Colturi Huskamp

Die Fotografie hat Rosaria schon als Kind interessiert. Damals übte sie mit einer kleinen Rollei und nahm sich als Vorbild ihre große Schwester, die ihr Technik und Handhabung der Kamera beibrachte. 2006 begann Rosaria Colturi Huskamp dann intensiv zu fotografieren. Als die Fotografin ihr italienischer Neffe in Gescher besuchte und sich beschwerte, er könne seinen Freunden und Verwandten keine schönen Postkarten vom umtriebigen münsterländischen Leben schicken, kam ihr ein Gedanke - produziere einfach selbst welche! 

Gesagt, getan. Von da an fing Rosaria regelmäßig an, die Stadt, die umliegenden Bauernhöfe, die Felder, Tiere und die Natur fotografisch festzuhalten. Zuerst mit einer Canon, später mit einer Sony alpha 7 und in den letzten Jahren, infiziert durch Kerstin Zimmermann, mit dem iPhone und der Hipstamatic-App. 

"Ich habe von Kerstin viel gelernt in ihren Foto-Workshops, z.B. auf Sylt, die ich nur empfehlen kann. Ihre wichtigste Lektion: die Fotografen müssen sich dem Motiv nähern, sowohl geistig als auch physisch - statt sich in Stativen und Teleobjektiven zu vergessen. Es gilt, die Sinne zu schärfen und ein fotografisches Auge zu entwickeln. Ein Handy als Aufnahmegerät kann völlig ausreichen, wenn man weiß, wie man es nutzen und was man fotografisch einfangen möchte." 

Heute fotografiert Rosaria Colturi Huskamp so ziemlich alles. Vor allem aber interessieren sie unerwartete, poetische Momente im Leben, Gegenstände, die einem etwas erzählen, ein Detail des Stadtlebens oder die Stimmen der Natur. Es gibt so viel Verborgenes, das sich lohnt, zum Vorschein zu bringen! 

"Du wirst dein iPhone weniger für die technische Qualität seiner Bilder lieben, als vielmehr dafür, dass es dir ein treuer Begleiter ist. Dank ihm kannst du dein Auge - und deine fotografischen Fähigkeiten - schulen, wo auch immer du gerade gehst und stehst."

(Martina Holmberg / aus: 60 Tipps für kreative iPhone-Fotografie)

Jürgen Rasch

Jürgen Rasch (Jahrgang 1960) fotografiert seit seinem 18. Lebensjahr mit großer Leidenschaft. Damals noch analog, ohne Automatik und mit eigenem Schwarz-Weiß-Labor nimmt er heute immer mehr das iPhone in die Hand. Als App setzt er HIPSTAMATIC ein: „An der iPhone-Fotografie begeistert mich die permanente Verfügbarkeit, um spontane Situationen einzufangen. Die Technik gerät absolut in den Hintergrund, der Blick geht nur auf das Motiv, so, wie es ja sein soll.“ 

HIPSTAMATIC bietet über die virtuellen Filme und Linsen so eine zusätzliche kreative Möglichkeit. Das findet Jürgen Rasch überhaupt nicht despektierlich, denn schon im analogen Fotolabor wurde sehr vielfältig und mit allen zur Verfügung stehenden technischen Möglichkeiten experimentiert. Einzig wichtig sind ihm und immer mehr gleichgesinnten Fotografen der (Augen-)Blick für das Motiv und die Bildkomposition.

Ich liebe es, dass man mit dem iPhone den gewohnten fotografischen Denkprozess über Bord wirft und sich einfach auf das Motiv konzentriert.

Michael Christopher Brown


Rita Schlenkhoff

Seit einigen Jahren hat die Künstlerin ihren Lebensmittelpunkt nach Neustadt-Pelzerhaken verlegt. Hier kann sie sich verstärkt dem Malen in Aquarell und Acryl widmen. Motive gibt es an der Küste genug. Besonders das Spiel mit Licht, dem Wasser, den Wolken, Landschaften, Blumen etc. machen die Malerei für Rita Schlenkhoff so spannend. Auch an der abstrakten Malerei findet sie großen Gefallen.

Die neuste Technik der Künstlerin ist das Fingerpainting, Malen auf dem Tablet, nur mit dem Finger. Es macht riesigen Spaß und hat den Vorteil, schnell mal etwas zu malen, ohne die Malutensilien auspacken zu müssen. Sehr praktisch für die Malerin auf ihren vielen Reisen, um Ideen sofort in Bilder umzusetzen.

Das iPad ist wundervoll. Ich wache morgens auf und kann sofort noch im Bett loslegen. Ich muss mir nicht erst ein Glas Wasser holen, einen Pinsel und meine Farbpallette, nein, alles das ist ja schon da in diesem Gerät. Sein digitales Farbenspektrum ist fantastisch. 2010 habe ich mein erstes iPad erworben, davor habe ich auf meinem iPhone gemalt. Es ist sehr praktisch, ein tolles neues frisches Medium, dieses iPad. 

David Hockney


Wiebke Zimmermann

Besonders mit dem iPhone und der App HIPSTAMATIC fotografiert Wiebke Zimmermann seit ca. 2009/2010. Es fing als kleine Spielerei an, mittlerweile ist es fast ihre Standard-Art zu fotografieren. Die verspielten und zahlreichen Kombinationen (Linsen, Filme und weitere), die es seit der Entwicklung von HIPSTAMATIC bis heute gibt, mag die Fotografin nicht so gern. Sie ist eine Vertreterin einer ganz gezielten Nutzung der ersten Kombinationen, wo das Motiv im Vordergrund steht. 

Deshalb nutzt die Fotokünstlerin meistens die Kombinationen aus Linse und Film: John S / Robusta. Ab und und zu dürfen die Bilder auch etwas mystisch sein, dafür setzt Wiebke Zimmermann dann die Linse Sergio und den Film Robusta ein. 

Sehenswert sind die Bilder der Fotografin vom G20-Gipfel in Hamburg am 7. und 8. Juli 2017, die ganz besonders auch ihre Leidenschaft zur Streetfotografie wider spiegeln.

Perfektion langweilt mich. Das Leben ist nicht perfekt. Die Fotografie ist nicht perfekt.

Richard Koci Hernandez